Reishi – Ganoderma lucidum

Dieser berühmte Heilpilz wird auch als “Pilz des 1000-jährigen Lebens” bezeichnet und zählt zu den Medizinalpilzen. In der traditionellen chinesischen Medizin TCM findet er seit über 2.000 Jahren Anwendung und wird hochgeschätzt.
Der glänzende Lackporling – wie er hier zu Lande bezeichnet wird – ist ein Baumpilz. Häufig in den Subtropen finden wir ihn, seltener in gemäßigten Breiten Amerikas, Europas und  Asiens. Über 400 bioaktive Substanzen konnten inzwischen nachgewiesen werden, darunter 150 der medizinisch relevanten, bitterschmeckenden Tripertene, 100 verschiedene Polysaccharide, bioaktive Proteine, Sterole, Aminosäuren , Fettsäuren, Vitamine und Mineralstoffe. Bezüglich der Spurenelemente kommt Germanium eine medizinische Bedeutung zu. Das Germanium des Reishi ist dabei 4-mal so potent wie das des Ginseng und sorgt für eine bessere Sauerstoffversorgung.

Reishi-Tees, Reishi-Pulver und Reishi-Extrakte

Für Reishi-Pulver wird der gesamte Fruchtkörper verarbeitet, daher enthält es auch sämtliche Mineralien, Vitamine und Co. Reishi-Extrakt zeichnet sich jedoch durch seine wesentlich höheren Konzentrationen an den Polysacchariden aus, denen gerade bei Krebs und anderen schweren Erkrankungen die Wirkung zugesprochen wird.

Eine der ältesten Arzneien der Menschheit

Reishi besitzt eine besondere Affinität zur Leber, weshalb er gern zur Leberentgiftung eingesetzt wird, jedoch wird er gern auch Herzerkrankungen, Allergien, Lungenerkrankungen, Schlafstörungen und Krebs angewandt. Dies macht ihn zu dem beliebtesten aller Heilpilze. Anders als andere Heilpilze, zählt der Reishi nicht zu den Speisepilzen. Nicht nur, weil er zu bitter schmeckt, sondern auch aufgrund seiner sehr harten Konsistenz.

Die im Reishi enthaltenden Tripertene schützen den Pilz selbst vor Befall durch Mikroorganismen und wirken auf den menschlichen Körper stark antibakteriellberuhigend und entzündungshemmend.  Insgesamt aktiviert er unser Immunsystem.  Dr. Zhang und Kollegen von der Universität Berlin konnten ein Proteoglykan (Protein-Zucker-Verbindung) nachweisen, die GLIS, die die B-Lymphozyten (B-Zellen) der Milz um das 3- bis 4-fache erhöht. Die B-Zellen zählen zu den weißen Blutkörperchen, deren Aufgabe die Antikörperproduktion ist.
Dr. Bao (Chinese Academy of Sciences) konnte in einer weiteren Studie belegen, dass die Polysaccharide im Reishi nicht nur die B-Zellen-Anzahl, sondern zusätzlich auch die T-Zellen erhöhen. Diese T-Zellen sind für die Erkennung entarteter Zellen, bzw.  durch Viren befallene Zellen, verantwortlich. So beugt Reishi Krankheiten nicht nur vor, sondern aktiviert bei bereits bestehenden Erkrankungen das Immunsystem.  Besonders interessant ist, dass Reishi ebenfalls ein überschießendes Immunsystem ausbalancieren kann – diesen Effekt nutzt man bei Autoimmunerkrankungen.
Der Einsatz von Reishi bei Allergien  ist begründet durch ein spezielles Protein, das sogenannte LZ8 und die Oleinsäure, welche direkt die Histaminausschüttung aus den Mastzellen blockieren.

Reishi wird bei zahlreichen Krebserkrankungen eingesetzt

Das Forscherteam um Dr. Liu von der Kyushu University in Fukuoka konnte so z. B. nachweisen, dass Reishi-Extrakt das  Wachstum von Prostata-Krebszellen eindämmt. Begleitend findet Reishi bei Chemo- und Strahlentherapien Einsatz, da es das Allgemeinbefinden der Patienten verbessert.  Er hilft bei der Entgiftung  und schnelleren Wiederherstellung der ursprünglichen Leukozyten- Erythrozyten- und Thrombozytenspiegel nach der Bestrahlung mit Röntgenstrahlen.

Dr. Fukumi Morishige,  der japanische Arzt und Forscher am Linus Pauling Institute of Science & Medicine (ein amerikanisches Institut, welches mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurde) konnte so z. B. vielen Krebspatienten helfen, die von der Schulmedizin aufgegeben worden waren.

Leberentgiftung

Die TCM nutzt Reishi als Lebermittel, da er die Leberfunktion anregt und die Leber entgiftet. Selbst bei bereits bestehenden Lebererkrankungen, wie z. B. Hepatitis, A, -B, oder- C, kann er helfen.

Herzstärkend, Blutdruck- und Cholesterinspiegel-Senkung

Für diesen Effekt scheinen die Tripertene verantwortlich zu sein. Die Universitätsklinik von Tokyo konnte in einer klinischen Studie nachweisen, dass bei Patienten, die für ein halbes Jahr Reishi-Extrakt einnahmen, der Blutdruck nachhaltig gebessert werden konnte.

Schlaffördernd und beruhigend

Reishi gleicht “das Nervenkostüm” aus, daher gilt er im asisatischen Raum als Mittel mit schlaffördernder Wirkung. Anders als bei Schlaftabletten, wirkt er jedoch nicht narkotisch oder hypnotisch, noch entsteht ein Suchtpotential.

Lungenerkrankungen

1995 konnte durch eine weitere chinesische Studie nachgewiesen werden, dass Reishi die Lungenfunktion von Asthmatikern, die bereits mit Aerosolen behandelt wurden, noch deutlich verbessern kann.  Eine weitere chinesische Studie konnte nachweisen (in den 70er Jahren), dass Patienten mit chronischer Bronchitis innerhalb von 2 Wochen zu 91 % eine deutliche Verbesserung ihres Zustandes erfuhren.  Bei chronischen Atemwegserkrankungen liegen zudem meist schlechte Sauerstoffsättigungswerte des Bluts vor. Die Patienten sind müde und erschöpft. Das im Reishi enthaltene Germanium führt hier zu einer verbesserten Sauerstoffsättigung des Blutes.

Leberentgiftung – wie wird es gemacht?

Die Leber sollte im Frühjahr und Herbst entgiftet werden. Neben der Leberentgiftung  sollte auch der Gallenfluss angeregt werden.  Artischocken regen den Gallenfluss an,  ebenso aber auch Pfefferminz- und Himbeertee.

Nehmen Sie für 1 Woche täglich eine Kombination aus Reishi-Pulver und Reishi-Extrakt – am besten in Verbindung mit Vitamin C.
Wird dies problemlos vertragen, steigern sie auf  2 x 2  Kps. täglich und  führen sie über 4- 6 Wochen fort.
Sollten Sie unter Entgiftungsbeschwerden, wie Kopf- und Gliederschmerzen oder Magendruck leiden,  erhöhen Sie die Dosierung erst, wenn sich die Beschwerden eingestellt haben.
Achten Sie auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Feucht-warme Leberwickel können den Prozess unterstützen.

Durch diese Entgiftung wird der gesamte Stoffwechsel angeregt und die Haut gestrafft. Da Reishi zudem die Sauerstoffversorgung verbessert, wird das Gedächtnis und auch die Konzentration gesteigert.

Quellen:

Limo-Light – die unbekannte Gefahr Studien bestätigen, dass gerade das Süßungsmittel Aspartam, welches in vielen Light-Produkten enthalten ist, Leukämie und Lymphome auslösen kann. Die sogenannten “Diät-Getränke”, seien es Fruchtschorlen, Eistees oder sonstige “Sugarfree”-Produkte sollten Sie auf jeden Fall meiden. Werden Sie hellhörig, sobald Deklarierungen wie “zuckerfrei”, “Wellness” oder “Light” auf den Produkten stehen. Für Männer […]