Fruchtzucker ist nicht gesund!

Fruchtzucker wird häufig als gesund eingestuft. Fruchtzucker wird jedoch zunehmend für immer mehr Erkrankungen verantwortlich gemacht.
Wussten Sie z. B., dass auch der normale Haushaltszucker zur Hälfte aus Fruchtzucker besteht? Die andere Hälfte ist Traubenzucker (Glucose).

Gerade Diabetikern riet man lange Zeit, Fruchtzucker zu verwenden, da er nicht zur Erhöhung des Blutzuckers beiträgt. Fruchtzucker wird in der Leber zu Glucose, Energie und Fettsäuren umgewandelt. Gerade aber Fruchtzucker trägt so auch zur gefürchteten Leberverfettung bei. Eine Fettleber kann ihren Aufgaben als Entgiftungsorgan nicht mehr in vollem Umfang nachkommen und dies führt zu Energiemangel. Betroffene haben keine Schmerzen, sind jedoch müde und abgeschlagen.

Meiden Sie Zucker, wo immer möglich. Wir nehmen heutzutage 10 Mal so viel Zucker zu uns wie vor 150 Jahren. Insbesondere industriell hergestellte Produkte (Fertigprodukte) enthalten sehr viel Zucker – besonders viel Fruchtzucker, da dieser kostengünstig ist. Als Sirup wird er in Softdrinks, Brotaufstrichen, Süßwaren und Saucen eingesetzt. Bei Tiefkühlprodukten verhindert er die Eiskristallbildung.

Noch schlimmer als Zucker: Agavendicksaft

Die irreführende Vermarktung von Agavendicksaft als BIO-Variante zum “gesunden” Süßen, lässt Ernährungsprofis nicht kalt.
Agavendicksaft ist eine Mischung aus Glucose und Fruktose – also ähnlich wie Zucker. Nur sind hierbei die Moleküle nicht fest miteinander verbunden, daher schwimmen sie frei im Sirup herum.
Je nach Qualität ist das Verhältnis von Fructose zu Glucose zwischen 7:1 und 9:1. Damit entählt Agavendicksaft pro Einheit bis zu 80 % mehr Fruktose als Haushaltszucker. Da es bei der Giftigkeit von Zucker auf den Fruktoseanteil ankommt, ist Agavendicksaft also noch deutlich schädlicher.
Fruktose unterdrückt das Sättigungshormon Leptin im Gehirn, daher wirkt sie zudem noch appetitanregend. Zudem fördert Fruchtzucker das Eingeweidebauchfett und damit wiederum das Risiko an Diabetes zu erkranken und anderen Zivilisationskrankheiten.

Besser:

Haben Sie Lust auf Süßes, dann gönnen Sie sich Obst. Bevorzugen Sie hierbei säuerliche Früchte, insbesondere Beeren. Diese enthalten deutlich weniger Zucker, sind jedoch wirkliche Gesundheitsbomben.
Wenn nicht vermeidbar, dann wählen Sie die geringeren Übel: Honig oder Ahornsirup – hier sind Glucose und Fruktose wenigstens in gleichen Teilen vorhanden.
Das Süßungsmittel Aspartam streichen Sie bitte konsequent von Ihrer Einkaufsliste. Dieses gilt als höchstgradig gesundheitsgefährdend. Falls Sie Süßstoff einsetzen möchten, dann eher zu Xylit greifen.

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