Cistus incanus

Diese im Mittelmeerraum beheimatete Pflanze wurde 1999 zur Heilpflanze des Jahres gekürt.
Sie gilt als eine der polyphenolreichsten essbaren Pflanzen und Nebenwirkungen sind nicht bekannt, so dass auch Schwangere und Kinder von Cistus profitieren können.

In 9 von 10 Fällen sind Viren die Verursacher

Gerade bei unkomplizierten Atemwegsinfektionen sind meist Viren und nicht Bakterien die Verursacher. Somit ist der Infekt nicht durch Antibiotika behandelbar.
Medikamente wie Neuraminidasehemmer können in den ersten 48 Stunden einer Infektion wirksam sein, nur fordern zunehmende Resistenzentwicklungen neue Strategien.
Erstmals im Jahre 2009 wurden erste klinische Studien mit der Zistrose durchgeführt. Forscher der Berliner Charité initiierten eine randomisierte und placebokontrollierte Studie mit 160 Patienten mit Infektionen der oberen Atemwege.
Die meisten der Erkältungssymptoem und auch der CRP-Entzündungsmarker nahmen in der Cistus-Gruppe signifikant ab, wohingegen es in der Placebogruppe kaum Besserung gab.

Viren können nicht mehr in Zellen eindringen

Durch den hohen Polyphenolgehalt wirkt sie zum einen antioxidativ und in vitro konnte nachgewiesen werden, dass Viren am Andocken an die Zelloberfläche gehindert werden.
Dabei ist das antioxidative Potential ca. dreimal so stark wie das von Grüntee und viermal so stark wie das von Vitamin C. Neben Polyphenolen, darunter auch 12 wichtigen Flavonoiden, zählen Tannine (Gerbstoffe) und ätherische Öle (Ceneol, Limonen und Eugenol) zu den Wirkstoffen in der Zistrose. Eine hochkarätige Kombination, die das breite Wirkspektrum der Pflanze erklärt.

Die Zistrose gehört in jede  Hausapotheke

Seien es Durchfall, Candida-Infektionen, Aphthen, grippale Infekte oder Hautprobleme, mit Cistus incanus ist schnelle und wirksame Hilfe zur Hand.
Dabei ist die Anwendung einfach: aus den leicht klebrigen Blättern der Zistrose werden Tees, Öle oder Sud hergestellt.

Cistus hilft auch gegen Bakterien und Pilze:
Kein schulmedizinisches Medikament wirkt sowohl gegen Viren, als auch Pilze und Bakterien.

Cistus bei Hautproblemen: Akne, Neurodermitis

Baden in Cistus-Sud, bzw. Betupfen entzündlicher Hautstellen mit Cistus-Extrakt kann schnelle Linderung verschaffen. Bereits 1993 konnte die hervorragende Wirkung bei Akne in einer Studie einer Hautklinik nachgewiesen werden. Hier waren nach bereits 4 Wochen aknebedingte Entzündungen durch täglich zweimaliges Auftragen des Cistus-Extrakts merklich zurückgegangen. Das Baden in Cistus-Sud ist somit eine adäquate Möglichkeit für Neurodermitiker, um den Juckreiz zu lindern.

Cistus für den Magen-Darm-Trakt

Nicht nur äußerlich schützt Cistus, sondern entfaltet diese Wirkung auch auf der Darmschleimhaut. 1995 wies die University of Catania in einer Studie nach, dass durch einfaches Trinken von Cistus-Tee die Magenschleimhaut vor Schäden unterschiedlichster Art geschützt werden kann.

Cistus bei Hämorrhoiden

Diese oftmals mit Schmerzen und Juckreiz einhergehenden Probleme des Enddarms, lassen sich durch Sitzbäder mit Cistus-Aufguss deutlich lindern. Für ein Sitzbad werden ca. 10 Gramm Zistrosenblätter benötigt, die in 200 ml Wasser ca. 5 Minuten gekocht werden. Diesen Aufguss geben Sie in das lauwarme Sitzbad und baden 5 Minuten.

Cistus bei Borreliose

In Selbsthilfegruppen berichteten zunehmend Patienten von einer beträchtlichen Besserung ihrer Beschwerden durch die Einnahme von Cistus-Präparaten. Im April 2010 wies daraufhin die Leipziger Universität nach, dass insbesondere ätherische Zistrosenöle auf Borrelien eine tödlich Wirkung haben. Leider sind die Untersuchungen nicht weitergeführt worden, so dass keine Dosierungsempfehlungen existieren. Betroffene sollten jetzt selbst “experimentieren”.  Nebenwirkungen gibt es nicht und die Pflanze kann auch nicht überdosiert werden.

Cistus hilft bei der Entgiftung

Die Zistrose wird u. a. auch zur Ausleitung von Schwermetallen eingesetzt. Hier wird empfohlen über einen Monat zweimal täglich eine Tasse Zistrosentee auf nüchternen Magen zu trinken – selbstverständlich in Kombination mit anderen Ausleitungsverfahren.

Cistus zum Schutz der DNA

Im Jahr 2000 wies die italienische Universität Catania die antioxidative Wirkung von Cistus nach.
Das wässrige Extrakt der Zistrose konnte eindeutig die DNA (unser Erbgut) vor Schädigung schützen – hierbei nahm die antioxidative Kapazität mit der verabreichten Dosis zu.

Quellen:

Limo-Light – die unbekannte Gefahr Studien bestätigen, dass gerade das Süßungsmittel Aspartam, welches in vielen Light-Produkten enthalten ist, Leukämie und Lymphome auslösen kann. Die sogenannten “Diät-Getränke”, seien es Fruchtschorlen, Eistees oder sonstige “Sugarfree”-Produkte sollten Sie auf jeden Fall meiden. Werden Sie hellhörig, sobald Deklarierungen wie “zuckerfrei”, “Wellness” oder “Light” auf den Produkten stehen. Für Männer […]