Hochsaison für Zecken und damit auch für die heimtückische Borreliose

Sie wird durch bestimmte Bakterien – die Borrelien – ausgelöst. Diese schraubenförmigen Erreger befallen Menschen und andere Säugetiere. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist nicht möglich, sie benötigen zur Übertragung Zecken oder Läuse. Im Falle eines Stichs, können diese dann durch die Haut gelangen.
Während sie in den Tropen auch das Zeckenrückfallfieber hervorrufen können, ist in Europa hauptsächlich die Übertragung der sogenannten Lyme-Borreliose möglich.

Zu Beginn zeigt sich auf der Haut die “Wanderröte”, die Tage bis Wochen nach dem Stich bei ca. 80 Prozent der Infizierten auftritt. Um die Einstichstelle tritt eine sich ausbreitende, kreisförmige Hautrötung auf. Gleichzeitig können erste grippeähnliche Krankheitssymptome auftreten. Sie sollten sofort handeln und Ihren Arzt aufsuchen, da eine Borreliose zu Herzerkrankungen, Muskel-, Gelenks- und Nervenschmerzen und sogar Lähmungserscheinungen führen kann.
Überhaupt sollte bei chronischen Gelenks- und Muskelentzündungen, unklaren Hautveränderungen, insbesondere an Händen und Füßen, immer auf eine Borreliose-Infektion hin untersucht werden.

Die sogenannte Zeckenimpfung schützt nicht vor Borreliose. Diese soll “nur” vor der Frühsommer-Meningoencephalitis (FSME) schützen. Diese tritt deutlich seltener auf und wird durch Viren hervorgerufen.

Prävention ist der beste Schutz

Tragen Sie lange Bekleidung und Socken. Die Zecken sitzen im Gras und auf niedrigen Zweigen, wo sie auf ihre Opfer warten.
Nach Aufenthalten im Freien suchen Sie Ihren Körper nach Zecken ab. Finden Sie eine, so betupfen Sie sie keinesfalls mit Öl, Nagellackentferner oder ähnlichen Mitteln. Hierdurch würden Sie die Zecke quasi zum “Erbrechen” bringen, so dass die Erreger nun erst recht in die Blutbahn gelangen können.
Nutzen Sie eine Zeckenzange zur Entfernung, vermeiden Sie aber Druck auf den Körper der Zecke auszuüben. Sie könnten die Zecke sogar einschicken lassen um sie auf Borrelien untersuchen zu lassen. Circa 30 Prozent der Zecken sollen mit Borrelien infiziert sein.

Ein hervorragendes Naturmittel gegen Zecken

Cistus incanus – die Zistrose. Sie ist 1999 zur Pflanze des Jahres gekürt worden und hat Lebensmittelqualität. Als Immun- und Entgiftungsstimulanz erfreut sie sich großer Beliebtheit, doch Cistus kann weitaus mehr.
In einer privaten Studie an 48 Hunden wies das Team der HeilsamPraxisEsch in Sankt Augustin nach, dass die Zistrose auch ein probates Mittel zur Zeckenabwehr ist.
Man gab den Hunden 1 Kps. Cistus pro Tag über durchschnittlich 20 Tage.

Die Hunde, die Cistus bekamen hatten im Schnitt 0 bis 2 Zecken in 20 Tagen zu finden. Bei den Hunden, die kein Cistus erhielten,  zählte man in den 20 Tagen durchschnittlich 150 Zecken.

Auch wenn dies keine wirklich wissenschaftliche Studie war, so ist das Ergebnis beeindruckend.
Menschen sollten also ca. 2 Kps. Cistus täglich prophylaktisch einnehmen.